Erleben Sie Nova Scotia in Kanada
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Die schönsten Scenic Drives in Nordamerika

Nordamerika zählt zu den besten Reisezielen weltweit für Roadtrips. Kaum irgendwo sonst lassen sich spektakuläre Landschaften, endlose Weiten und gut ausgebaute Straßen so perfekt miteinander verbinden wie in den USA und Kanada. Viele Reisende erleben den eigentlichen Höhepunkt ihrer Reise nicht erst am Zielort, sondern bereits unterwegs auf den Straßen zwischen Nationalparks, Küsten, Bergen und kleinen Orten.

Gerade die sogenannten Scenic Drives haben in Nordamerika Kultstatus erreicht. Dabei handelt es sich um besonders landschaftlich reizvolle Straßen, bei denen der Weg selbst zum Erlebnis wird. Mal führt die Strecke entlang steiler Pazifikklippen, mal durch die gewaltigen Rocky Mountains oder durch einsame Wald- und Seenlandschaften im Osten Kanadas.

Viele dieser Routen eignen sich hervorragend für Wohnmobilreisen, Mietwagenrundreisen oder klassische Selbstfahrerreisen. Wer genügend Zeit einplant und nicht nur von Ort zu Ort fährt, erlebt Nordamerika oft von seiner schönsten Seite.

Cabot Trail – Kanadas berühmte Küstenstraße in Nova Scotia

Der Cabot Trail in Nova Scotia gehört zu den eindrucksvollsten Scenic Drives im Osten Kanadas. Die rund 300 Kilometer lange Rundstrecke führt über Cape Breton Island und verbindet wilde Atlantikküste mit Bergen, Wäldern und kleinen Fischerdörfern.

Die Straße verläuft teilweise direkt entlang steiler Küstenabschnitte und bietet immer wieder spektakuläre Ausblicke auf den Atlantik. Besonders bekannt ist der Abschnitt durch den Cape Breton Highlands National Park, wo sich die Straße in engen Kurven an den Berghängen entlangzieht.

Viele Reisende unterschätzen den Cabot Trail zunächst, da Nova Scotia im Vergleich zu Westkanada oft weniger Aufmerksamkeit erhält. Tatsächlich gehört die Strecke aber zu den landschaftlich abwechslungsreichsten Routen Kanadas. Neben den Küstenlandschaften sorgen vor allem die vielen kleinen Orte mit ihrer maritimen Atmosphäre für den besonderen Charakter der Reise.

Unterwegs laden zahlreiche Aussichtspunkte und Wanderwege zu Stopps ein. Besonders beliebt ist der Skyline Trail, von dem sich fantastische Blicke über die Küste eröffnen. Auch Walbeobachtungen werden in der Region häufig angeboten.

Für den Cabot Trail sollte man idealerweise mindestens drei bis fünf Tage einplanen. Zwar lässt sich die Strecke theoretisch an einem Tag fahren, doch gerade die vielen Stopps und die entspannte Atmosphäre machen den Reiz dieser Region aus.

Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und Oktober. Besonders im Herbst verwandeln sich die Wälder in intensive Rot-, Gelb- und Orangetöne, was den Cabot Trail zusätzlich spektakulär macht.

Icefields Parkway – Traumstraße durch die kanadischen Rockies

Der Icefields Parkway zwischen Banff National Park und Jasper National Park gilt für viele als die schönste Panoramastraße Nordamerikas. Die rund 230 Kilometer lange Strecke führt mitten durch die kanadischen Rocky Mountains und verbindet einige der bekanntesten Naturhighlights Westkanadas.

Bereits kurz hinter Banff beginnt eine Landschaft aus schneebedeckten Gipfeln, türkisfarbenen Seen, Wasserfällen und Gletschern. Praktisch hinter jeder Kurve eröffnen sich neue Ausblicke. Anders als bei vielen klassischen Fernstraßen lohnt sich hier fast jeder Stopp.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten entlang der Route gehören der Peyto Lake, der Bow Lake, die Athabasca Falls sowie das Columbia Icefield mit dem Athabasca Glacier. Besonders beeindruckend ist die Kombination aus gewaltigen Bergen und den intensiv leuchtenden Seen, die durch feine Gletscherpartikel ihre typische Farbe erhalten.

Auch Tierbeobachtungen gehören zu den Höhepunkten der Strecke. Mit etwas Glück lassen sich Elche, Bären, Wapitis oder Dickhornschafe direkt am Straßenrand beobachten.

Viele Reisende fahren den Icefields Parkway an einem Tag. Empfehlenswert sind jedoch mindestens zwei bis drei Tage, um Wanderungen, Aussichtspunkte und einzelne Regionen intensiver erleben zu können. Besonders beliebt sind Übernachtungen direkt entlang der Strecke oder in den Nationalparks Banff und Jasper.

Die beste Reisezeit reicht von Juni bis September. In den Sommermonaten sind alle Aussichtspunkte und Wanderwege problemlos erreichbar. Im Frühjahr und Herbst kann es dagegen bereits zu Schneefällen kommen.

Pacific Coast Highway – Kaliforniens legendäre Küstenroute

Der Pacific Coast Highway, oft einfach Highway 1 genannt, zählt zu den berühmtesten Roadtrips der USA. Besonders der Abschnitt zwischen San Francisco und Los Angeles gehört zu den spektakulärsten Küstenstraßen weltweit.

Die Strecke verläuft über viele Kilometer direkt entlang des Pazifiks und verbindet wilde Steilküsten mit langen Sandstränden, kleinen Küstenorten und beeindruckenden Brücken. Besonders bekannt ist die Region Big Sur südlich von Monterey.

Hier treffen steile Klippen auf den offenen Pazifik. Die Straße schlängelt sich spektakulär entlang der Küste und bietet unzählige Aussichtspunkte. Zu den bekanntesten Fotomotiven gehört die Bixby Creek Bridge, die zu den meistfotografierten Brücken Kaliforniens zählt.

Neben den landschaftlichen Highlights sorgen Orte wie Monterey, Carmel-by-the-Sea oder Santa Barbara für Abwechslung. Kleine Cafés, Galerien und Küstenhotels machen die Strecke auch für Genießer interessant.

Obwohl die Entfernung zwischen San Francisco und Los Angeles relativ überschaubar wirkt, sollte man für die Strecke mindestens vier bis sieben Tage einplanen. Viele Reisende unterschätzen, wie oft man unterwegs spontan anhalten möchte.

Die beste Reisezeit liegt zwischen Frühjahr und Herbst. Auch im Winter ist die Route grundsätzlich gut befahrbar, gelegentlich kann es jedoch nach starken Regenfällen zu Straßensperrungen kommen.

Going-to-the-Sun Road – Spektakuläre Passstraße im Glacier National Park

Mitten im Glacier National Park befindet sich eine der spektakulärsten Gebirgsstraßen Nordamerikas: die Going-to-the-Sun Road.

Die rund 80 Kilometer lange Strecke durchquert den Nationalpark von West nach Ost und führt dabei über den Logan Pass auf mehr als 2.000 Metern Höhe. Bereits der Bau dieser Straße in den 1930er-Jahren galt als technisches Meisterwerk.

Entlang der Strecke wechseln sich steile Bergwände, Wasserfälle, Gletscherseen und alpine Landschaften ab. Besonders eindrucksvoll ist die Passage entlang der sogenannten Garden Wall, bei der die Straße direkt in den Berghang gebaut wurde.

Die Strecke eignet sich ideal für Tagesausflüge oder als Teil einer größeren Rundreise durch die Rocky Mountains. Da die Straße aufgrund der Schneemengen oft nur zwischen Ende Juni und September vollständig geöffnet ist, gilt der Sommer als beste Reisezeit.

Wichtig zu wissen: Für größere Wohnmobile gelten auf Teilen der Strecke Längen- und Breitenbeschränkungen. Viele Reisende erkunden die Straße daher mit kleineren Campern oder Mietwagen.

Blue Ridge Parkway – Entspanntes Reisen durch die Appalachen

Der Blue Ridge Parkway verbindet den Shenandoah National Park mit dem Great Smoky Mountains National Park und erstreckt sich über rund 750 Kilometer durch die Appalachen.

Im Gegensatz zu vielen spektakulären Bergstraßen im Westen der USA steht hier weniger das dramatische Hochgebirge im Vordergrund. Stattdessen prägen sanfte Berglandschaften, dichte Wälder, historische Orte und zahlreiche Aussichtspunkte die Strecke.

Die Straße wurde bewusst als Panoramastraße angelegt und verläuft nahezu ohne größere Städte oder störenden Verkehr. Dadurch entsteht ein sehr entspanntes Reisegefühl, das besonders bei Wohnmobilreisenden beliebt ist.

Der Blue Ridge Parkway ist vor allem im Herbst weltberühmt. Dann verwandeln sich die Wälder der Appalachen in ein riesiges Farbenmeer aus Rot-, Orange- und Gelbtönen. Viele Reisende planen ihre Tour gezielt für den Indian Summer.

Wer die gesamte Strecke genießen möchte, sollte mindestens fünf bis sieben Tage einplanen. Unterwegs bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen, kleinere Nationalparks und Übernachtungen in traditionellen Lodges oder auf Campingplätzen.

Highway 1 in British Columbia – Zwischen Pazifik und Rocky Mountains

Auch British Columbia bietet einige der schönsten Roadtrip-Strecken Kanadas. Besonders beliebt ist der Highway 1, der von Vancouver in Richtung Rocky Mountains führt.

Die Route verbindet unterschiedlichste Landschaften miteinander. Bereits kurz hinter Vancouver verändert sich die Szenerie von Pazifikküste und Regenwald hin zu Berglandschaften, Flusstälern und Seenregionen.

Unterwegs liegen bekannte Orte wie Kamloops, Revelstoke oder Golden. Viele Reisende kombinieren die Strecke anschließend mit den Nationalparks Banff und Jasper in Alberta.

Der Highway 1 eignet sich hervorragend für klassische Wohnmobilreisen durch Westkanada. Die Infrastruktur für Camper ist ausgezeichnet und entlang der Strecke befinden sich zahlreiche Provincial Parks und Campingplätze inmitten beeindruckender Natur.

Für die Fahrt von Vancouver bis Banff sollte man idealerweise mindestens vier bis sechs Tage einplanen. Wer zusätzliche Wanderungen oder Abstecher unternehmen möchte, verbringt häufig deutlich mehr Zeit in der Region.

Scenic Drives machen Nordamerika zu einem perfekten Roadtrip-Ziel

Kaum eine andere Region der Welt eignet sich so gut für Roadtrips wie Nordamerika. Die Kombination aus spektakulären Landschaften, riesigen Nationalparks und hervorragend ausgebauten Straßen macht Reisen mit dem Wohnmobil oder Mietwagen besonders angenehm.

Dabei sind Scenic Drives weit mehr als reine Fahrstrecken. Sie schaffen genau jene Reiseerlebnisse, an die sich viele Menschen noch Jahre später erinnern. Oft sind es gerade die spontanen Stopps, die kleinen Aussichtspunkte oder die unerwarteten Begegnungen unterwegs, die eine Reise besonders machen.

Wer genügend Zeit einplant und nicht nur möglichst viele Kilometer zurücklegen möchte, erlebt die USA und Kanada oft deutlich intensiver.

Individuelle Roadtrips mit TMC Reisen

TMC Reisen ist auf individuelle Reisen nach Nordamerika spezialisiert und unterstützt seit vielen Jahren Kunden bei der Planung außergewöhnlicher Roadtrips durch Kanada und die USA.

Ob Wohnmobilreise durch die Rocky Mountains, Mietwagenrundreise entlang der Pazifikküste oder individuell geplante Selbstfahrerreise – TMC Reisen unterstützt bei der Auswahl passender Fahrzeuge, sinnvoller Routen und geeigneter Reisezeiten.

Durch die langjährige Erfahrung mit Nordamerika-Reisen entstehen individuelle Routenvorschläge, die nicht nur bekannte Highlights berücksichtigen, sondern oft auch weniger bekannte Scenic Drives und besonders schöne Nebenstrecken einbeziehen.

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