Erleben Sie Nova Scotia in Kanada
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Great Ocean Road – Tipps für den perfekten Roadtrip in Australien

Die Great Ocean Road gehört zu den bekanntesten und schönsten Küstenstraßen weltweit. Die spektakuläre Route im Süden von Australien verbindet beeindruckende Küstenlandschaften, kleine Surforte, Regenwälder und weltberühmte Felsformationen miteinander. Für viele Australien-Reisende zählt sie zu den absoluten Höhepunkten einer Rundreise.

Besonders beliebt ist die Strecke bei Selbstfahrern mit dem Mietwagen und Wohnmobilreisenden. Anders als viele andere Roadtrips lebt die Great Ocean Road weniger von großen Entfernungen, sondern vielmehr von den unzähligen Aussichtspunkten, kleinen Orten und landschaftlichen Kontrasten entlang der Strecke.

Wer genügend Zeit einplant und die Route nicht nur „abfährt“, erlebt eine der abwechslungsreichsten Regionen Australiens.

Wo liegt die Great Ocean Road?

Die Great Ocean Road befindet sich im Bundesstaat Victoria und verläuft entlang der Südküste Australiens. Die eigentliche Küstenstraße beginnt offiziell in Torquay, etwa 100 Kilometer südwestlich von Melbourne, und endet nahe Allansford bei Warrnambool.

Die gesamte Strecke umfasst rund 240 Kilometer. Viele Reisende kombinieren die Route jedoch mit weiteren Regionen im Süden Australiens, sodass daraus oft deutlich längere Rundreisen entstehen.

Die Great Ocean Road wurde ursprünglich nach dem Ersten Weltkrieg von zurückgekehrten Soldaten gebaut und gilt heute als das größte Kriegsdenkmal Australiens.

Wie viel Zeit sollte man einplanen?

Viele Besucher unterschätzen die Strecke zunächst und planen nur einen Tagesausflug ab Melbourne ein. Zwar ist dies theoretisch möglich, empfehlenswert ist es jedoch nicht.

Die Great Ocean Road lebt von spontanen Stopps, kleinen Wanderungen und entspannten Übernachtungen entlang der Küste. Wer die Region wirklich genießen möchte, sollte mindestens zwei bis vier Tage einplanen.

Mit mehr Zeit lässt sich die Route deutlich entspannter erleben. Außerdem sind die Lichtverhältnisse an den bekannten Aussichtspunkten morgens und abends oft wesentlich schöner als tagsüber.

Besonders Fotografen und Naturfreunde profitieren davon, einzelne Regionen intensiver zu erkunden.

Die beste Fahrtrichtung

Die meisten Reisenden starten in Melbourne und fahren die Great Ocean Road von Ost nach West. Dadurch verläuft die Küste auf der linken Straßenseite und viele Aussichtspunkte lassen sich einfacher anfahren.

Außerdem steigern sich die landschaftlichen Highlights entlang der Strecke kontinuierlich. Während zu Beginn vor allem Surfstrände und kleinere Küstenorte dominieren, warten im westlichen Abschnitt die spektakulären Kalksteinfelsen und Steilküsten.

Viele Australien-Reisende kombinieren die Great Ocean Road anschließend mit Reisen Richtung Adelaide oder dem Grampians National Park.

Torquay und Bells Beach – der Beginn der Küstenstraße

Der offizielle Startpunkt der Great Ocean Road liegt in Torquay. Der Ort gilt als eines der Zentren der australischen Surfkultur und ist Heimat bekannter Marken wie Rip Curl und Quiksilver.

Ganz in der Nähe befindet sich der berühmte Bells Beach, einer der bekanntesten Surfspots Australiens. Besonders während internationaler Surf-Wettbewerbe herrscht hier eine besondere Atmosphäre.

Die Landschaft verändert sich ab hier schnell. Hinter den ersten Stränden beginnt die Straße direkt entlang der Küste zu verlaufen.

Lorne und Apollo Bay – entspannte Küstenorte

Zu den beliebtesten Orten entlang der Great Ocean Road gehören Lorne und Apollo Bay. Beide Orte eignen sich hervorragend für Übernachtungen während des Roadtrips.

Lorne liegt eingebettet zwischen Küste und bewaldeten Hügeln und bietet eine entspannte Mischung aus Cafés, Restaurants und Stränden. In der Umgebung befinden sich außerdem mehrere Wasserfälle und kurze Wanderwege im Regenwald.

Apollo Bay wirkt noch etwas ruhiger und dient vielen Reisenden als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Great Otway National Park.

Gerade dieser Abschnitt überrascht viele Besucher. Während man zuvor hauptsächlich Küstenlandschaften erlebt, dominieren plötzlich dichter Regenwald, riesige Farne und Eukalyptusbäume das Bild.

Great Otway National Park – Regenwald und Koalas

Der Great Otway National Park gehört zu den landschaftlich abwechslungsreichsten Regionen entlang der Route. Hier treffen Küste, Wasserfälle und dichter Regenwald aufeinander.

Besonders beliebt ist der Otway Fly Treetop Walk, ein Baumwipfelpfad hoch über dem Regenwald. Viele Reisende unternehmen außerdem Wanderungen zu Wasserfällen wie den Erskine Falls oder Hopetoun Falls.

Mit etwas Glück lassen sich entlang der Straße auch Koalas in den Eukalyptusbäumen beobachten. Besonders rund um Kennett River sind die Chancen oft sehr gut.

Die berühmten Twelve Apostles

Das bekannteste Highlight der Great Ocean Road sind die Twelve Apostles. Die riesigen Kalksteinfelsen ragen spektakulär aus dem Meer und gehören zu den bekanntesten Naturwundern Australiens.

Trotz des Namens existierten nie tatsächlich zwölf Felsen. Durch Erosion verändern sich die Formationen ständig, einzelne Felsen stürzen immer wieder ein.

Besonders eindrucksvoll wirken die Twelve Apostles bei Sonnenaufgang oder am späten Abend. Dann ist das Licht deutlich weicher und die meisten Tagesausflügler bereits verschwunden.

Die Aussichtspunkte sind hervorragend ausgebaut und leicht erreichbar. Gerade in der Hauptsaison kann es tagsüber jedoch recht voll werden.

Loch Ard Gorge und die wilde Shipwreck Coast

Nur wenige Minuten von den Twelve Apostles entfernt befindet sich die beeindruckende Loch Ard Gorge.

Die enge Schlucht mit ihren steilen Felswänden zählt für viele Reisende sogar zu den schönsten Orten entlang der Great Ocean Road. Ihren Namen erhielt sie nach einem Schiffbruch im Jahr 1878.

Die gesamte Region wird auch als Shipwreck Coast bezeichnet. Starke Winde, hohe Wellen und versteckte Riffe machten die Küste früher zu einer gefährlichen Route für Schiffe.

Heute sorgen genau diese wilden Küstenlandschaften für einige der spektakulärsten Ausblicke Australiens.

Welche Reisezeit eignet sich am besten?

Grundsätzlich lässt sich die Great Ocean Road ganzjährig bereisen. Besonders beliebt sind jedoch die Monate zwischen November und April.

Während des australischen Sommers herrschen meist angenehme Temperaturen und lange Tage. Allerdings ist dies gleichzeitig die Hauptreisezeit mit deutlich mehr Besuchern.

Viele erfahrene Australien-Reisende bevorzugen daher Frühjahr oder Herbst. Dann ist das Wetter häufig stabil, die Temperaturen angenehm und die Strecke deutlich entspannter.

Im Winter wirkt die Küste oft besonders dramatisch. Gleichzeitig muss dann häufiger mit Regen und starken Winden gerechnet werden.

Mietwagen oder Wohnmobil?

Beide Reisearten eignen sich hervorragend für die Great Ocean Road.

Mit dem Mietwagen bleibt man besonders flexibel und kann viele kleinere Straßen oder Aussichtspunkte unkompliziert erreichen. Gleichzeitig existiert entlang der Strecke eine große Auswahl an Hotels, Motels und Lodges.

Wohnmobilreisen bieten dagegen ein besonders intensives Roadtrip-Gefühl. Gerade die Campingplätze entlang der Küste gehören oft zu den schönsten Übernachtungsorten Australiens.

Wer mit dem Camper reist, sollte Campingplätze während der Hauptsaison allerdings möglichst früh reservieren.

Die Great Ocean Road gehört zu Australiens schönsten Roadtrips

Die Great Ocean Road zählt nicht ohne Grund zu den bekanntesten Roadtrips weltweit. Die Kombination aus spektakulären Küstenlandschaften, kleinen Orten, Regenwald und beeindruckenden Felsformationen macht die Strecke außergewöhnlich abwechslungsreich.

Gleichzeitig eignet sich die Route ideal für entspannte Selbstfahrerreisen. Die Entfernungen bleiben überschaubar und unterwegs gibt es ständig neue Aussichtspunkte und Stopps.

Wer genügend Zeit einplant und die Reise nicht zu hektisch angeht, erlebt hier einen der schönsten Roadtrips Australiens.

Australien-Rundreisen mit TMC Reisen

TMC Reisen ist seit vielen Jahren auf individuelle Australien-Reisen spezialisiert. Ob Mietwagenreise entlang der Great Ocean Road, Wohnmobilreise durch Südaustralien oder komplette Australien-Rundreise – TMC Reisen unterstützt bei der Planung passender Routen, Fahrzeuge und Unterkünfte.

Durch die langjährige Erfahrung mit Australien-Reisen (seit 1996!) entstehen individuelle Routenvorschläge, die nicht nur bekannte Highlights berücksichtigen, sondern auch weniger bekannte Regionen und besonders schöne Streckenabschnitte einbeziehen.

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