Mietwagenreisen sind beliebter denn je – überall auf der Welt kann man heutzutage Fahrzeuge mieten und ein Land dann ganz nach seinen eigenen Regeln erkunden. Die einfache Kommunikation macht die Akquisition eines Mietwagens sehr unkompliziert, das einzige Hindernis was dann noch üblich bleibt, ist sich an die anderen Straßenverhältnisse zu gewöhnen.
Der Schlüssel für eine erfolgreiche Automiete ist die Planung und Vorbereitung und in diesem Sinne auch die Fall des richtigen Fahrzeuges, weshalb man sich schon frühzeitig mit seinen Erwartungen und Bedürfnissen beschäftigen sollte. Einfluss haben natürlich auch die Anzahl der Personen, die Länge der Reise und die zu fahrenden Kilometer. Auf was Sie sonst noch alles bei der Mietwagenbuchung- und Übernahme achten müssen haben wie in diesem Artikel für Sie zusammengefasst.
In der Hauptreisezeit sollte man lieber früh buchen – Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis – und wenn möglich außerhalb der Hauptreisezeit reisen, es erwarten einen dann nicht nur vergünstigte Mietwagenpreise sondern auch viele weitere Vorteile vor Ort. Die Anmietzeit sollte man so wählen, dass sie erst dann beginnt wenn man den Mietwagen wirklich braucht. Mietzeiträume werden im 24-Stunden-Zyklus abgerechnet, weshalb der Abgabezeitpunkt die Uhrzeit der Anmietung nicht übersteigen sollte. Beispiel: Wenn man das Fahrzeug an Tag 1 um 12 Uhr abholt und am Tag 2 um 14 Uhr abgibt muss man eventuell den zweiten angebrochenen Tag bezahlen.
Sparen kann man auch Geld, indem man eine Mietstation etwas weiter vom Flughafen entfernt wählt, da dort meistens ein Zuschlag fällig wird. Preise lassen sich unkompliziert online auf verschiedenen Portalen vergleichen. Jedoch immer Pflicht: eine Kreditkarte. Auch wenn diese nicht bei der Buchung benötigt wird: spätestens bei der Fahrzeugübernahme wird sie für die Kaution gebraucht.
Auswahlkriterien bei der Anmietung
Achten Sie auf einen renommierten Anbieter mit positiven Bewertungen, um sich ein genaueres Bild vom Mietwagen und Vermieter zu machen. Erfahrungen von anderen Kunden sollten man sich auch anschauen, um beim Thema Komfort und Ausstattung einen ersten Eindruck von der Fahrzeugflotte des Vermieters zu bekommen, wobei im Endeffekt auch die Anzahl der Freikilometer eine entscheidende Rolle spielt.
Beim Versicherungsschutz ist es empfehlenswert, eine Versicherung ohne Selbstbeteiligung zu wählen, die zudem eine hohe Deckungssumme abdeckt.
Spontane (und teilweise auch unnötige) Zusatzversicherung und kostenpflichtige Extras wie Navigationsgerät können zu unangenehmen Zusatzkosten führen, teilweise gibt es günstige oder kostenfreie Alternativen. Auch Kosten für Einwegmiete sowie eine Gebühr für junge Fahrer können fällig werden (die Altersgrenze liegt meist zwischen 21 und 25 Jahren, dieses ist jedoch abhängig von Land und Vermieter).
Tankregelungen sind noch eine Kostenfalle, auf die Sie achten sollten. Manche Vermieter haben eine „voll-leer-Regelung“ und stellen einem dann hohe Beträge für die Befüllung des Tanks in Rechnung, mehr, als man an einer normalen Tankstelle für die Füllung bezahlen würde. Zudem wird man den Tank auch nicht komplett leer zurückgeben, der als Rest enthaltene Kraftstoff wird in diesem Falle auch nicht verrechnet. Deshalb ist es besser, einen Anbieter mit der Tankregelung voll-voll zu wählen, die wesentlich fairer ist. Machen Sie auch ein Bild der Tankanzeige bei der Rückgabe, um möglichen Ansprüchen des Vermieters aus dem Weg zu gehen.
Achten Sie bei der Fahrzeugübernahme auf den Wagenzustand: Macht das Fahrzeug einen guten Eindruck, lässt es sich ohne Probleme fahren oder sind schon bei der Übergabe Mängel festzustellen, die die Fahreigenschaften des Fahrzeug beeinträchtigen könnten?
Machen Sie Fotos vom Auto bei der Übergabe, damit Mängel die schon von Anfang an da waren nicht auf Sie umgelegt werden können und in Rechnung gestellt werden. Alle Mängel sollten zudem auf dem Anmietprotokoll und bei Abgabe des Fahrzeuges auf dem Rückgabeprotokoll festgehalten werden.
Lesen Sie den Vertrag, bevor Sie ihn unterschreiben und achten Sie vor allem auf das Kleingedruckte. Nehmen Sie sich auch nach einer langen Anreise die Zeit, auch wenn Sie müde sind, um sich hinterher Ärger zu ersparen.
Lassen Sie sich zu Upgrades nur bewegen wenn diese auch kostenlos für Sie sind. wenn man sich vorher mit dem Auto beschäftigt hat und sich informiert hat, was man braucht, ist ein vom Vermieter vorgeschlagenes kostenpflichtiges Upgrade nicht empfehlenswert. Informieren Sie sich auch über die Pannenregelung des Vermieters um im Ernstfall zu wissen, an wen Sie sich wenden müssen.
Mit diesen Tipps sind die wichtigsten Knackpunkt bei der Anmietung eines Autos abgedeckt, aber wenn Sie noch weiter Fragen haben sprechen Sie uns gerne an, wir sind Ihnen auch bei der Auswahl des richtigen Fahrzeugs für Ihre Mietwagenreise z.b. in die USA behilflich.
Vorteile eines Wohnmobilurlaubs: Man ist nicht auf sanitäre Anlagen angewiesen.
Nachteil eines Wohnmobilurlaubs: Man muss sich um die Entsorgung des Abwassers kümmern.
Und genau hier kommen Dump-Stations ins Spiel.
Irgendwann im Urlaub mit dem Wohnmobil kommt immer die Zeit, in der man sich mit der richtigen Entsorgung der Inhalte seiner Wassertanks beschäftigen muss.Natürlich kann man sich im Urlaub schönere Orte für einen kurzen Zwischenstopp vorstellen, aber was muss, das muss. Damit Sie im Urlaub nicht verzweifeln haben wir die wichtigsten Informationen zur Nutzung von Dump-Stations für Sie zusammengefasst.
Was ist eine Dump-Station?
Eine Dump-Station ist eine speziell ausgerüstete Sammelstelle für das Abwasser aus Wohnmobilen, Dumpen oder Dumping bezeichnet also das Entsorgen des Schmutzwassers. Man findet sie in etlichen Städten an bestimmten Stellen, auf Campingplätzen oder auch bei einigen Tankstellen, spezielleWebseiten helfen bei der Suche, indem sie die verfügbaren Dump-Stations in einer bestimmten Region anzeigen.
Teilweise wird eine geringe Gebühr für die Entsorgung erhoben.
Frisch-, Brauch- und Abwasser
Wohnmobile verfügen in den meisten Fällen über drei verschiedene Tanks. Der Frischwassertank ist zuerst einmal der Wichtigste unter den dreien, denn er versorgt den Camper mit sauberem Wasser für die Dusche, das Waschbecken und natürlich auch die WC-Spülung. Die Größe dieses Tanks variiert, meistens fasst er zwischen 100 und 200 Litern. Auffüllen lässt er sich bequem auf dem Campingplatz.
Manche Plätze bieten auch „Full hook-ups“ an, bei denen der Camper direkt mit einem Wasser-und Stromanschluss verbunden ist. Achtung jedoch, als Trinkwasser ist auch das Frischwasser im Tank nicht geeignet, hier empfiehlt es sich auf Wasserkanister zurückzugreifen, die man immer wieder auffüllt.
Für das verbrauchte Wasser gibt es zwei verschiedene Tanks, einer sammelt das „Grey Water“, also das verbrauchte Wasser vom Waschen und Duschen, der zweite das „Black Water“, also das Abwasser aus der Campertoilette.
Die Tanks müssen regelmäßig, aber spätestens wenn sie voll sind entleert werden, den Stand können Sie üblicherweise an einem Display im Inneren des Wohnmobils ablesen.
Wir von TMC Reisen kennen uns nicht nur mit Abwasser aus, sondern auch bei allen anderen Fragen rund um eine Wohnmobilmiete! Gerne erstellen wir ein unverbindliches Angebot für Ihre geplante Reise (auch für Flüge, Hotels, Mietwagen etc.)
Einmal an der Dump-Station angekommen geht das Entleeren eigentlich recht fix: Die Ablassventile der Tanks werden mit dem vorgesehenen Schlauch am Wohnmobil angeschlossen und das andere Ende in die Bodenöffnung eingelassen. Zuerst wird das Black Water abgelassen, danach das Grey Water. Nach dem Öffnen der Ventile läuft das Wasser dann direkt ab. Wenn der Tank leer ist werden die Ventile einfach wieder verschlossen, der Schlauch eingerollt und das war schon die ganze Magie.
Wer Sorgen hat, dass etwas daneben geht sollte vielleicht als Wohnmobil-Neuling bei den ersten Versuchen Handschuhe tragen – nur zur Sicherheit natürlich. Den Abwassertank einmal mit Wasser nachzuspülen kann auch ganz hilfreich sein.
Auch sollten die Dump-Stations immer so verlassen werden, wie man sie auch vorfinden möchte, d.h. der Deckel sollte wieder auf die Öffnung gelegt werden und bei Bedarf der Platz um die Öffnung herum einmal abgespült werden - der Camper nach Ihnen wird es Ihnen danken.
Falls das alles noch etwas zu theoretisch klingt, keine Sorge:
In diesem Video zeigt unser Partner Fraserway RV, wie der Vorgang des Entleerens des Tanks funktioniert:
Nach der Entleerung des Abwassertanks werden ihm bestimmte Toilettenchemikalien zugesetzt. Sie sehen ein wenig aus wie Geschirrspültabs und gehören standardmäßig zu jedem Wohnmobil dazu, werden vom Vermieter gestellt und einfach im WC heruntergespült – genauere Hinweise bekommen Sie aber auch von Ihrem Vermieter, zusammen mit weiteren Anweisungen. Auch spezielles Campingtoilettenpapier, welches sich besser auflöst und in vielen Supermärkten oder im Campingbedarf erhältlich ist, gehört zur Grundausstattung.
Abwasserentsorgung bei Campern in Australien und Neuseeland
Bei Campern in Australien und Neuseeland wird das sogenannte Grey Water (Abwasser von Dusche und Spüle) direkt am Campingplatz bei den sogenannten Dump-Stations entsorgt. Anders als in den USA besitzen die Fahrzeuge aber in Australien und Neuseeland eine sogenannte Toilettenkassette, die an diesen Stationen manuell entleert werden muss.
Falls auch Sie eine Wohnmobilreise nach Kanada, die USA oder in andere Länder planen fragen Sie uns gerne nach Anregungen.