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Kompass in Hand
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iPad Navigation
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Wegweiser am Strand
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Mit dem Kompass wird heutzutage wohl keiner mehr reisen, um seine Reiseroute zu verfolgen. Mittlerweile sind wir weit weg von dieser alten Methode der Wegfindung und der Trend geht immer mehr hin zur digitalen Routenplanung. Im Alltag machen wir uns dank Datenflat keine Gedanken mehr darüber – aber wie sieht es im mit kostenfreien oder kostengünstigen Alternativen im Urlaub aus? Ob Karte, Offline Maps oder Navigationsgeräte, es gibt viele Möglichkeiten, wie man sich im Urlaub orientieren kann und seine Route planen kann. Aus diesem Grund haben wir uns mal angeschaut, welche er zahllosen Methoden zur Orientierung auf Wohnmobil- und Mietwagenrundreisen einem am meisten Vor-und Nachteile bietet. Es zählt nicht nur die Orientierung vor der Reise, sondern vor allem auf der Strecke ist eine schnelle Orientierung wichtig, sei es wegen veränderten Gegebenheiten oder weil man sich für einen Zwischenstopp oder einen Umweg entschieden hat.

Der Klassiker: Karten

Vorteile: So lange die Karte aktuell ist hat man keine Probleme, sich zurechtzufinden, auch bei Planänderungen und Umwegen kommt man gut ans Ziel. Und irgendwie hat die altmodische Karte ja auch Abenteuercharakter, oder?

Nachteile: Es fällt schwer, einzuschätzen, welcher Weg am kürzesten ist, so muss man evtl. schon vor der Fahrt noch einmal online recherchieren, was einen doppelten Zeitaufwand bedeutet. Die meisten Karten decken zudem leider nur die größeren Verkehrsstraßen ab, man kann sich also nur schwierig mit ihnen in den Städten zurecht finden, wenn man nicht vor hat, für jede Stadt eine neue Karte zu kaufen. Die ist aber auch abhängig von der jeweiligen Beschilderung im Reiseland an. Ebenfalls nimmt sie viel Platz weg, und man würde sie daher nicht gleichzeitig für Stadttouren benutzen, sondern sie dann eher im Auto liegen lassen.

Modellauto auf Karte
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smartphone mit Karte in Hand
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Ohne Internet unterwegs: Offline-Maps

Vorteile: Man hat im Urlaub keinen Datenverbrauch bzw. ist dort nicht auf eine SIM-Karte mit Datenvolumen angewiesen und die Karten sind selbst ohne Netz nutzbar. Man lädt man ein Gebiet schon vorher per WLAN herunter und kann das Kartenmaterial dann während der Fahrt abrufen, es entstehen einem keine Kosten. Oftmals werden einem auf den Karten auch POIs wie besondere Aussichtspunkte angezeigt.

Nachteile: Je nach App ist es teilweise nicht möglich, sich eine Route anzeigen zu lassen. Der Straßenbereich muss immer erst hinunter geladen werden und hat einen recht hohen Platzverbrauch auf dem Smartphone oder Tablet. Ebenfalls haben auch Offline-Maps einen hohen Akkuverbrauch.

Diese Anbieter für Offline-Maps gibt es:

Apps mit Routenberechnung:
Google Maps: Lässt sich mittlerweile auch offline benutzen, dafür muss vorher der entsprechende Kartenabschnitt heruntergeladen werden, zeigt Routen für Autos an. Ebenfalls ist es möglich, im Kartenausschnitt nach Tankstellen o.ä. zu suchen, allerdings zeigt es einem von sich aus keine Sehenswürdigkeiten an, also ist diese App eher für die einfache Navigation von A nach B im Auto geeignet. Ebenfalls keine Anzeige von Fußgänger-oder Fahrradstrecken im Offlinemodus.
Kostenlos im Appstore und bei Android (bereits standardmäßig auf vielen Smartphones installiert).

HERE WeGo: App für die einfache Navigation durch die Stadt mit detailliertem Routenplaner, Verkehrsinfos, genauen Wegbeschreibungen und Infos zu allen verfügbaren Transportmitteln wie U-Bahn, S-Bahn und Bus. Die Karten muss man dementsprechend herunterladen, um sie auch offline benutzen zu können. Navigation offline auch zu Fuß, mit dem Rad und öffentlichen Verkehrsmitteln.
Kostenlos im Appstore und bei Android.

Maps.me: Offline-Karten mit Schritt-für-Schritt-Navigation, zeigt auch Strecken für Fußgänger und Radfahrer sowie Sehenswürdigkeiten an.
Kostenlos im Appstore und bei Android.

Apps ohne Routenberechnung:
CityMaps2Go: bietet zwar keine Streckenberechnung, zeigt einem dafür aber jede Menge Reiseführer-Inhalte, Sehenswürdigkeiten und Insider-Tipps. Am besten für eine Orientierung innerhalb von Städten geeignet.
Kostenlos im Appstore und bei Android.

Stift auf Strassenkarte
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Weltkarte in Holzoptik
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Handynavigation im Auto
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Wer im Urlaub sowieso Internet braucht: Navigation mit dem Smartphone

Vorteile: Ein Smartphone hat heutzutage fast jeder, was einen entscheidenden Vorteil der Smartphone-Navigation darstellt: es ist am einfachsten, weil man es eh dabei hat.

Nachteil: Allerdings funktioniert die gewohnte Navigation nur mit einer SIM-Karte mit Datenvolumen, was je nach Reiseland ganz schön ins Geld gehen kann. Allerdings kaufen sich viele Urlauber extra eine SIM-Karte für den Urlaub, um vor Ort Hotels oder Campingplätze anzurufen und um mit den daheimgebliebenen in Kontakt zu bleiben. Ebenfalls verbrauchen Navigationsapps viel Akkuleistung, schwierig wird es, wenn man einmal kein Netz hat.

Kompass auf Landkarte
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Tourist mit Strassenplan
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Navigationsgerät

Vorteile: Navigationsgeräte passen sich automatisch an Staus und Verkehrsbehinderungen in Echtzeit an, ein Großteil der Arbeit wird vom Gerät übernommen, dabei wird ein großer Bereich abgedeckt.

Nachteile: Es muss entweder beim Anbieter zu unter Umständen recht hohen Kosten gemietet werden oder selbst mitgenommen werden. Die vom Vermieter angebotenen Geräte sind teilweise jedoch nicht immer ganz aktuell gehalten. Bei der Mitnahme des eigenen Geräts ist darauf zu achten, ob es für das eigene Gerät überhaupt Karten für das Reiseland gibt. Alternativ kann man sich bei etwas längeren Reisen auch ein neues, günstiges Navi vor Ort kaufen und dieses dann am Ende der Reise wieder verkaufen.

Unser Fazit:

Im Endeffekt ist es vor allem die persönliche Präferenz, die Länge der Reise und die Verfügbarkeit im Reiseland, die die Auswahl des Navigationsmittels bestimmt. Ist man nur kurz im Urlaub und kauft man sich keine SIM-Karte im Reiseland fährt es sich am besten mit Navigationsgeräten. Wer jedoch sein Handy sowieso immer dabei hat für den wird die Handynutzung zur Navigation lohnenswert. Sind Sie noch unsicher, wie Sie sich am besten vor Ort orientieren? Unsere Mitarbeiter können Ihnen gerne hierzu von ihren eigenen Tipps und Erfahrungen erzählen.

bunter Wegweiser
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