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Schotterstrasse durch Landschaft
© Pixabay
Allradcamper mit Fischer am Strand
© Britz
Feld bei Sonnenuntergang
© Pixabay

Mit einer Wohnmobil – oder Mietwagenrundreise kann man seinen Urlaub individuell und nach eigenen Wünschen gestalten. Ist man dann erst einmal im Urlaubsziel angekommen möchte man am liebsten gleich alles so schnell wie möglich sehen. Doch als Europäer hat man bei dem ersten USA- oder Australien-Besuch kaum eine Vorstellung von der Größe und der Weite des Landes. Die Folge: Man nimmt sich zu viel Strecke in viel zu kurzer Zeit vor.

Damit packt man sich nicht nur die Tage voll, sondern es geht auch ein erheblicher Teil des Urlaubsgefühls verloren. Im Urlaub ist immer auch ein bisschen Spontaneität gefragt; die schönsten Orte lerne man auf landschaftlich schönen Umwegen kennen und sieht man etwas Interessantes am Straßenrand wäre es doch schade, dort nicht anzuhalten.

Problematisch: Viele nehmen sich für Ihre Reiseroute eine viel zu lange Strecke vor. Bei der Planung der einzelnen Tagesetappen klang die Kilometerzahl vielleicht noch ganz einleuchtend, aber dann bemerkt man, dass man nur noch frustriert vom langen Fahren ist und sich übernommen hat. Man muss sich am besten schon von Anfang an fragen, wie viel man sehen und wo man die Linie zwischen Entspannung und Sehenswürdigkeiten ziehen möchte.

Strasse auf Bruecke
© Pixabay

Bei der Navigation zu beachten

Eigentlich machen es Google Maps und Navigationsgeräte einem denkbar einfach: Sie zeigen einem exakt, wie lange man von A bis B braucht, ob irgendwo Staus auf einen warten und wie viele Kilometer man fährt. Klingt ideal, oder? Viele vergessen jedoch, dass auf die meisten Strecken 10-20% Aufschlag zu berechnen ist, sei es für Pausen, Umwege, Suchen, Tanken, Einkaufen usw. oder natürlich auch Verkehrsbehinderungen. Vor allem mit Kindern sollte man Insgesamt auch mehr Zeit für Pausen o.ä. Zeit einplanen. In anderen Ländern gelten eben auch eine andere Verkehrsdichte und andere Verkehrsbedingungen.

Man unterscheidet zwischen der Strecke insgesamt und der Strecke an den einzelnen Fahrttagen. Vor allem wenn man mit Kindern unterwegs ist möchte man doch die ein oder anderen mehrtägigen Aufenthalte in Nationalparks haben. Über den gesamten Wohnmobilurlaub verteilt kommt man da vielleicht nur auf durchschnittlich 100km am Tag, wer jedoch jeden Tag an einem anderen Ort aufwachen möchte und viel Wert auf das Fahrgefühl legt schafft auch 300km am Tag.

Strasse durch Tarnschlucht
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Wohnmobil im Arches Nationalpark
© Cruise America

Grobe Richtwerte

Ebenfalls zu beachten sind die Geschwindigkeiten, mit denen man unterwegs sein kann. 50km können wie ein Klacks klingen, den man innerhalb einer halben Stunde gefahren ist, aber vor allem mit Wohnmobilen gestaltet sich die Fahrt oft etwas langsamer. Sind die Straßenzustände gut, wie z.B. in den USA, können 250-300km, maximal 450km pro Fahrtag mit einem Mietwagen ein grober Richtwert sein. Für 100km Schotterstraße braucht man gut zwei Stunden, auf gut ausgebauten Straßen sind aber auch 100 km/h möglich.

Mit dem Wohnmobil ist man etwas langsamer unterwegs, in manchen Fällen sogar nur mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 60 km/h. Das sollte man auch in die Berechnung mit einbeziehen, hier ist bei entspanntem Fahren eine niedrigere Tageskilometerzahl anzusetzen.

Auf die Planung kommt es an

Fahrtetappen und Erholungstage sollten sich idealerweise ergänzen. Manchmal tut es einfach auch gut, ein wenig mehr Zeit in einem Ort verbringen zu können, den Tag entspannt angehen zu lassen und nicht die Zeit im Nacken zu haben. Auch sollte man die ungefähre Routenplanung schon vorher festlegen um festzustellen, was möglich ist. Nicht, dass man am Tag vor dem Rückflug noch 1000kilometer vor sich hat. Allerdings sollte man die Sache mit der Planung auch nicht übertreiben, es sollte immer noch genug Zeit für spontane Aktivitäten sein.

Auch fährt man besser morgens los, in manchen Gegenden kann man so der Mittagshitze entgehen und man hat am Nachmittag und Abend noch genug Zeit für Aktivitäten. Fährt man erst spät los und kommt mitten in der Nacht auf dem nächsten Campingplatz an zieht man nicht nur die Ungunst seiner Mitcamper auf sich sondern verpasst auch viele Möglichkeiten bzw. Sehenswürdigkeiten.

Wohnmobil neben Feld
© Cruise America
Strasse durch Wald
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Bei längeren Fahrten…

Vor allem bei langen Strecken sollte man rechtzeitig tanken und genügend Wasser dabei haben. Da Landschaften einem endlos erscheinen und sich ziemlich hinziehen können überlegt man sich am besten auch, wie man sich während der Fahrt beschäftigt, z.B. mit Musik, Hörbüchern und co. Wer schon einmal auf australischen Landstraßen 200km lang einzig geradeaus gefahren ist weiß, wovon wir reden. In der Dunkelheit steigen zudem die Unfallchancen und viele Tiere wie z.B. Kängurus sind vor allem in der Dämmerung aktiv unterwegs, deswegen sollte man diese Fahrtzeit meiden.

Bei TMC Reisen haben wir Wohnmobil- und Mietwagenrundreisen für Sie zusammengestellt, bei denen wir schon den groben Teil der Planung für Sie übernommen haben, mit denen Sie aber dennoch absolut flexibel bleiben. Wir achten besonders darauf, dass Tagesetappen machbar sind und einem die Freude am Fahren nicht abhandenkommt. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema, sprechen Sie und einfach an.

Mietwagenrundreisen für die folgenden Destinationen finden Sie hier: USA, Kanada, Australien

Wohnmobil auf Landstrasse
© Cruise America