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Das Highlight vieler Nordamerika-Reisenden: einmal Polarlichter über den endlosen Landschaften der Rocky Mountains oder den Weiten Alaskas sehen. Ein Feuerwerk der Natur, eine atemberaubende Himmelserscheinung!

Leuchtbänder und Lichtmuster wechseln sich ab, ein Erlebnis, dass sich für immer in den eigenen Geist einbrennt und Menschen schon seit Jahrtausenden fasziniert. Wie auch Sie diese Phänomene auf ihre nächste Nordamerikareise einbauen können verraten wir Ihnen in unserem Artikel.

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Erst einmal: Was genau sind Polarlichter eigentlich?

Polarlichter werden auch Aurora Borealis genannt und sind faszinierende Himmelsphänomene, im englischsprachigen Raum auch Northern Lights genannt. Farbige Streifen tanzen nachts über den Himmel, ihre Farbgebung reicht von gelb, grün bis über violett bis hin zu rot. Viele Geschichten und Erzählungen ranken sich um die Entstehung der Lichter, früher wurden die Lichter oftmals als Zeichen der Götter gedeutet.

Sie entstehen durch ein Zusammenspiel von Prozessen, dessen Grundlagen schon vor langer Zeit festgelegt wurden und noch fast unverändert bis heute gelten. Geladene Teilchen werden duch den Sonnenwind ins All geschleudert und bringen die Luftmoleküle zum Leuchten, wenn sie auf die Eradatmosphäre treffen.  

Die vielleicht reizvollste dieser Glaubensvorstellungen ist jedoch die finnische Erzählung eines über die Schneefläche jagenden Feuerfuchses, der mit seinem Schwanz Schneeflocken zum Himmel aufwirbelt, die dann als Nordlichter sichtbar werden.

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Wann ist der beste Zeitpunkt, um Polarlichter zu sehen?

Nicht nur der Ort, sondern auch die Zeit  ist entscheidend, wenn es darum geht, Polarlichter zu sehen. Auroras sieht man natürlich in der Nacht, wenn der Himmel klar ist und man möglichst wenig vom Mond sieht, da sich dieser störend auswirkt, wenn man sie fotografieren moechte. Auch weitere störende Lichtquellen sollten in weiter Entfernung sein. Am häufigsten sieht man ein grünes Licht am Himmel, das von Sauerstoffatomen in ca. 100 Metern Höhe ausgelöst wird. Rotes oder violettes Licht entsteht erst in ca. 200 Metern Höhe durch Stickstoffatome. Da sie viel schwerer anzuregen sind sie auch deutlich seltener zu beobachten.

September bis Mai ist der Zeitraum, in dem man Polarlichter am besten beobachten kann. Im September/ Oktober sowie im März/April ist die Wahrscheinlichkeit jedoch am größten. In vielen Gegenden helfen einem die Hotels schon direkt bei der Polarlicht-Suche und halten wertvolle Tipps bereit. Auch Apps und Websites sind bedeutsam, um die Wahrscheinlichkeit einer Sichtung zu bestimmen (z.B. Alberta Aurora Watch). Der KP Index hilft einem dabei festzulegen, wie die Chancen auf Auroras liegen. Er ist ein Gradmesser für eventuelle Polarlichterscheinungen auf einer Skala von 1-9., ab 4 sind Polarlichterscheinungen in den nördlichen Breiten  möglich. Tief in der Nacht ist der Himmel am dunkelsten und Farben setzen sich eher vor dem Hintergrund ab, aber auch schon vor Mitternacht kann man gute Ergebnisse erzielen.

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Wo sieht man die Northern Lights in Nordamerika am besten?

Je näher man sich der Polregion nähert, desto größer sind die Chancen, die Northern Lights in Kanada und den USA zu sehen. Fernab der Zivilisation, wo keine Lichter und störende Luftverschmutzung die Sicht beeinträchtigen, bieten sich die besten Möglichkeiten.

Bestimmte Regionen in Kanada und Alaska sind prädestiniert dafür, dort Polarlichter zu sehen. Vor allem in Kanadas Nordwesten bieten sich große Chancen. Der Yukon ist ein Polarlicht-Klassiker, aber auch im nördlichen Alberta  oder in der Gegend um den Lake Superior in Ontario hat man gute Chancen.  Besonders beeindruckend sind die Lichter wenn man sie vor den mächtigen Bergkulissen betrachtet.

Im nördlichsten und grössten US-Bundesstaat, Alaska, findet man Polarlichter vor allem in der Region um Anchorage herum, aber auch z.B bei Fairbanks und im Denali-Nationalpark. Sobald man die Lichter der Städte hitner sich gelassen hat kann das Spektakel schon los gehen.

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Wie man sie am besten fotografiert

Polarlichter sind eine der schönsten Facetten der Landschaftsfotografie. Diese Art der Fotogeradie bedarf jedoch ein wenig Uebung und Vorbereitung. Polarlichter sind nicht planbar, oft sind mehrere Tage bzw. Nächte nötig um mit der Kamera das gewünschte Ergebnis einzufangen.

Viele Automatikkameras tun sich schwer damit, das Lichterspiel umfassend und korrekt aufzunehmen, häufig kommt es zu Verwackelungen, Verzerrungen o.ä.

Um Polarlichter zu fotografieren sollte man sich daher um eine manuelle Kamera bemühen, bei der sich Blende und Verschlusszeit sowie ISO einstellen lassen. Der Sensor sollte bei einer hohen Empfindlichkeit möglichst rauscharm sein, das Objektiv lichtstark. Informationen zu den besten Kameraeinstellungen um Polarlichter zu fotografieren finden Sie auf vielen weiteren Seiten im Internet. Gut eignen sich Weitwinkel-Objektive, weil man mit ihnen viel vom Himmel aufnehmen kann. Ein Stativ hilft dabei, die Kamera während der Aufnahme ruhig zu halten, damit es nicht zu unerwünschten Verwackelungen kommt. Funkauslöser sorgen ebenfalls dafuer, dass das Bild nicht verwackelt. Wer keinen hat, bei dem tut es auch der Selbstauslöser.

Wünschen Sie sich weitere Informationen zu Reisen nach Kanada und in die USA? Unsere Reiseexperten geben Ihnen wertvolle Tipps um die Reise genau auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneidern.

Und auch wenn die Nordlichter unvergessliche Stunden bieten: Manchmal ist es am schönsten, einfach mal die Kamera auszuschalten und die Show zu genießen.